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1962 Plymouth Hearse

1962 Plymouth Hearse

Originaler Direktimport-Leichenwagen-Umbau
Scharfer 340er Motor
Der Burnout Champion!

1962er Plymouth Fury „Two Door Hardtop Station“

Dieser 62er Plymouth ist ein Direktimport-Fahrzeug (Frankreich/Belgien) und muß kurz danach lokal zum Leichenwagen umgebaut worden sein. Als Basis wurde ein normales 2-door Hardtop verwendet.

Als Kombi war der Plymouth nie als 2-door Hardtop erhältlich.

Den zwischenzeitlich installierten 273cui V8 brachte Oliver schon nach wenigen Eingriffen dazu, 185 km/h  Höchstgeschwindigkeit abzuliefern, statt nur 110. Da ihm dies aber noch lange nicht reichte, wurde der 273er verkauft und ein fertig aufgebauter scharfer 340er Motor eingebaut. Da der Motor nun bereits ausgebaut war,wurde dann auch direkt das alte 18 spline-Getriebe auf 23 spline umgebaut und ein 11“ Performance Wandler montiert. Desweiteren änderten wir die Zündung auf eine kontaktlose Mopar Performance Version, installierten Fächerkrümmer sowie Motor-Ölkühler, und verlegten den Ölfilter zusätzlich, so dass er direkt frischen Fahrtwind abbekommt. Zur Stabilisierung des Fahrwerks wurden 0,960“ dicke Drehstäbe montiert, die komplette Vorderachse mit Polyurethan-Buchsen überholt und ein Stabilisator eingebaut. Nun sind auch über 220km/h Spitze kein Problem mehr!

Looks don´t make it go…

Mit der langen 3,23:1 Übersetzung konnte man mit dem recht wilden 340cui mit 750cfm Speed Demon Vergaser, selbst bei Durchschnittsgeschwindigkeit 150km/h, einen angemessenen Verbrauch von 19,5 Litern erzielen. Somit war Datteln-Berlin (500km) bequem in unter 4 Stunden zu schaffen – mit einer Tankfüllung! Da wir schließlich auch sehen wollten, was der „kleine“ Motor in dem eher schweren B-body auf dem Drag Strip schafft, haben wir kurzerhand den Differenzialkorb der Hinterachse gegen einen mit 4,11:1 Übersetzung getauscht und sind mit dem Wagen nach Assen in NL zum Rennen gefahren.

Leider hatten wir zu der Zeit noch intensive Probleme mit dem Valve Body (zu lang andauernder Schaltvorgang vom 1. auf den 2. Gang), dafür konnten wir eine dennoch respektable 9,125 Sekunden Achtelmeilen-Zeit verbuchen. 0 auf 100km/h lagen bei genau 6,0 sec. Daß diese Werte dem Auto aufgrund seiner Optik im normalen Straßenverkehr kaum zugemutet wurden, schlug sich einige Male in verdutzten Gesichtern wieder.

Das schönste war allerdings immer die Kombination aus vielleicht 250km auf dem Weg zu den Treffen zu fahren, um dort konsistent 8-9 Läufe mit fast gleichen Zeiten hinzulegen und dann ohne Schrauben zu müssen wieder nach Hause zu fahren.

Ein späterer Leistungstest auf dem Rollenprüfstand ergab dann eine passende Zahl von über 315 Din PS bei 5000 – 6500rpm und eine Spitzenleistung von 325 PS @5500rpm.

Im nächsten Jahr wurden dann weitere Anpassungen vorgenommen, ein 10“ Wandler mit 3000rpm stall speed montiert und eine etwas mildere 3,91:1 Hinterachsübersetzung. Auf den Mopar Euro Nationals in Santa Pod schaffte er dann locker und auch mehrmalig die 13,5sec – und die 700km hin- und Rückfahrt natürlich wieder auf eigenen Füßen.

Mit kaum einem Mopar war Oliver bis dahin so viele km gefahren, kaum einer lief so zuverlässig und kaum einer war so heiß auf Burnouts. Kein Wunder, dass er damit dann auch bei den Nitrolympics 2005 haushoch den Burnout Contest abräumte…

Marke/Modell Plymouth Fury
Baujahr 1962
Body Style B-Body
Karosserieform 2door Hardtop, Leichenwagen-Umbau
Motor 340cui HP mit Gußköpfen
Getriebe TF-727
1 8
62 Plymouth Fury Hearse
Burnout Champion