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mopar-projekt

1962 Plymouth Savoy

1962 Plymouth Savoy

Moderner 392 Crate HEMI
Original Turqouise Goodness
Versteifte Karosserie

Turquoise 4-door goodness

Da baut man einen Drag Racer und fährt die ¼-Meile Vollgas… dann baut man einen Pro Touring Station und fährt richtig schnell auf der Autobahn, dann fährt man zwischendurch mal einen originalen Wagen und freut sich über die Daily Usability… aber der macht wieder keine Burnouts, also fängt man schon an, den nächsten Wagen zu planen, einen, der alles ein bisschen kann:

  • schnell beschleunigen
  • zügig längere Strecken fahren
  • bremsen
  • kurven
  • halbwegs ordentliches Fahrwerk
  • nicht zu laut
  • und für 1 Moparshop Chef seinen Geschmack: bloß nicht zu geleckt!

Diesen Wagen seht ihr hier vor euch: ein 1962er Plymouth Savoy. Da in der Farbe und einem vergleichbar guten Zustand über Jahre der Suche leider kein 2-Türer zu finden war, gibt’s bei diesem Projekt 2 Türen extra gratis, das war dann inzwischen auch egal. Bis 1965 haben alle 4-türigen Mopar B-Bodys auch das gleiche Dach wie die 2 Türer, somit bleibt die schlanke Outline sogar gleich… und man kommt besser an den Kindersitz.

Der Werdegang

Erst mal alles reparieren, TÜV und H-Kennzeichen und dann: viel fahren – man will ja den Sommer mitnehmen. Beim Fahren kann man fühlen, träumen und Pläne schmieden. Beim Fahren kann man zwischendurch auch schon kleine Änderungen, notwendige Reparaturen und schnelle Updates vornehmen und so bereits miterleben, wie der Wagen immer besser wird. Wir haben so mittlerweile im gesamten Fahrwerk Polyurethan-Buchsen installiert. Im nachhinein wurde dann doch auf einstellbare obere Querlenker mit Kugelgelenken statt Buchsen umgebaut. Dann final auch noch einstellbare Zugstreben mit Kugelgelenk. Mit dieser Zusammenstellung sind wir nun in der Lage, spielend leicht und einfach das Fahrwerk optimiert einzustellen. Die Koni Dämpfer vorne und die ebenfalls einstellbaren hinteren Stoßdämpfer sind optimal, um ein nicht zu straffes Fahrwerk zu erzeugen. Beim Stabi vorne wurde das fetteste und beste montiert, was man bekommen kann – nun fährt der Wagen wirklich wie auf Schienen. Mit den originalen 14“ Felgen hatte man dabei aber immer das Gefühl, das gleich die Reifen seitlich von der Felge rutschen. Da bei 14“ Reifen aber auch weder sinnvolle Geschwindigkeitsindexe erhältlich sind, noch die Gummimischung wirklich Haftung zur Straße erzeugen kann, wurden kurzerhand 16“ Stahlfelgen angebaut. Das erhöht die Sicherheit enorm, vor allem bei Nässe und beim Bremsen sind dadurch große Verbesserungen eingetreten. Für die originale Optik haben wir trotzdem einen Weg gefunden, die Radkappen der 14“ Felgen wieder zu montieren.

Durch diese Änderungen gehen nun jedoch auch andere Belastungen in die Karosse. Daher haben wir als nächstes mehrere Karosserieverstärkungen eingebaut. So schließt nicht nur die Tür besser, wenn der Wagen mal auf der Bühne steht, sondern es gehen alle Bewegungen in die Federn und Stoßdämpfer, wo sie auch hingehören.

Verbaut sind bis jetzt:

  • Subframe Connectors – diese U-förmigen Träger sind über die volle Länge mit dem Boden des Innenraums verschweißt und verbinden die vorderen mit den hinteren Rahmenträgern
  • 4 Max Tourque Boxen – diese ca. 3 mm dicken Bleche wurden schon ab Werk bei Cabrios und Hemis verbaut, sie verbinden die Rahmenträger mit dem Schweller
  • Inner Fender Braces – Innenkotflügel-Versteifungsbleche

Den Innenraum haben wir unter dem Teppich schon mit Dynamat-Dämm-Matten versehen, das blockt die Hitze der Auspuffanlage und reduziert deutlich die Lautstärke im Innenraum.

Die nähere Zukunft…

…wird wild und angenehm und sparsam und öldicht und effizient und leise und drehzahlfreudig und drehmomentstark. Der Motor steht aktuell noch neben dem Wagen, ein moderner 6,4L (392ci) Hemi. Mit seinen knapp 500PS wird er diesen Savoy um 25% besser antreiben, als den modernen Challenger, in den er ab Werk verbaut wird. Warum? Weil dieser Savoy gut ¼ leichter ist, als so ein modernes, mit Elektronik, Airbags und Lärmdämmung vollgestopftes Fahrzeug. Hierzu braucht man noch nicht einmal den Motor tunen! Damit das alles auch auf Anhieb klappt, gibt es dafür kostengünstig einen von Chrysler fertig programmierten Computer mit Kabelsatz für den Einbau in alte Fahrzeuge. Streng genommen braucht man also nur noch Plus und Minus anklemmen und der Motor macht seinen Job genauso wie in einem modernen Fahrzeug. Auch die variable Nockenwellensteuerung wird wie ab Werk funktionieren, weitere Programmieranpassungen sind nicht zu erwarten!

Im ersten Schritt wird der Motor am vorhandenen Chrysler 3-Gang-Automatik-Getriebe angeflanscht. Dann geht’s wieder ans Fahren und Schauen, wie sich das anfühlt. Der nächste mögliche Schritt ist ebenfalls schon durchgeplant – wir haben einen Weg gefunden, ein modernes 8-Gang-Automatikgetriebe ebenfalls autonom anzusteuern. Damit hätte man dann:

  • Unglaublich kurze Übersetzungen in den kleinen Gängen
  • Unglaublich lange Übersetzungen in den oberen Gängen
  • Top Effizienz mit sehr geringen Verlusten
  • Superschnelle Schaltvorgänge

Wir sind gespannt, ob das  angestrebte Ziel der wollmilchlegenden Eiersau erreicht wird, nicht ohne Hintergedanken natürlich auch deswegen, weil es für viele Kunden ebenfalls hochinteressant sein könnte. Doch auch so macht dieses Projekt einfach unglaublich viel Spaß, egal ob beim Schrauben oder beim Fahren.

Marke/Modell Plymouth Savoy
Baujahr 1962
Body Style B-Body
Karosserieform 4door
Motor 392cui Crate HEMI
1 19
62 Plymouth Savoy 4door
62 Plymouth Savoy 4door und 392 Crate HEMI

Verbaute Teile