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1968 Dodge Coronet RT Landy

1968 Dodge Coronet RT Landy

real R/T 440cui 4 speed Dana 60
12,55 sec for 1/4 Mile
long time Project
real driven street, for many Years

Dieser 68er Coronet 4-Speed war eigentlich ein Glückstreffer und erst im Nachhinein das absolutes Traumauto. Charger waren schon recht verbreitet, meistens mit Automatikgetriebe, was lag da näher die (übersetzt) „Krone“ bzw den Wolf im Schafspelz zu wählen, und das handgerissen.

Und da der Wagen einen Motorschaden und etliche Beulen hatte, war er zu einem günstigen Kurs zu erstehen. Die Karosse hatte kaum Rost, ein echtes california car.

Der Motor lief zwar noch, aber der Lagerschaden war deutlich zu hören. Also baute Oliver den Motor mit etwas leistungssteigernden Teilen neu auf. Eine Nockenwelle mit etwas mehr Lift, full balanced spinning assembly mit mehr Verdichtung, eine Ölpumpe mit mehr Volumen und ein entsprechend größerer Oil Pickup wurden verbaut. Sowie ein größerer (gebrauchter) Vergaser war das erste Motor-Setup. Ausserdem wurde der Motorraum gecleant, unnötiger Ballast wie die Servolenkung entfernt und die Batterie in den Kofferraum verfrachtet. Bei der Gelegenheit wurde (zumindest der Motorraum) schon mal in der (damaligen) Wunschwagenfarbe lackiert und das Fahrwerk überholt. Die TÜV-Abnahme hat sie im zweiten Anlauf (die Rennbirnen im Abgasstrang waren etwas laut) gemeistert. Das war 1995 und seid dem hat der Wagen neben den beim Kauf 85.000 Meilen, mehr als weitere 30.000 Meilen auf dem Tacho dazu bekommen.

Fun first, Restore later

Gerne wurde an Test and Tune Veranstalltungen teilgenommen, um das Maximum zu testen und während oder anschließend bauliche Veränderungen durch zu führen. So wurden weitere Nockenwellen ausprobiert bis letztendlich eine Rollercam zum Einsatz kam. Die schon damals geporteten Gußköpfe bekamen größere Ventile und auch die Gusskrümmer mußten weichen da im oberen Drehzahlbereich die Leistung wieder abviel. Das so erreichte Ergebnis waren 12,5 Sek auf der viertel Meile mit ca 450 PS. Eine respektable Leistung, mit der man keinen Trailer für die Anfahrt zum Track und zu vielen Treffen braucht. Auch die Fahrten nach SantaPod GB erfolgten mehrfach auf eigener Achse. Das Ganze ohne Spritschluckeralüren. In Schweden wurden mal zwischenzeitlich 12L/100Km und im Schnitt über 2500Km 17L/100Km ermittelt. Also alles Richtig gemacht.

Zwischen den Rennen wurde auch an der Karosse Teil für Teil ausgebessert, optimiert oder erneuert. Nach 12 Jahren rolling restauration stand sie zwar technisch top und auch das Blechkleid schon deutlich glatter da; die mattschwarze Lackierung passte aber eigentlich nicht mehr zu dem Wert der mittlerweile an Technik verbaut war. So wurde dann 2007 der letzte große Schritt begonnen, die Karosse nochmals komplett zerlegt um auch alle kleinen Restbaustellen zu beseitigen und der Krone auch ihr passendes Kleid zu spendieren.

Da die Technik größtenteils schon umfangreich erneuert war lag das Hauptaugenmerk auf der Karosserie. Diese wurde komplett entlackt und kleinere Rostherde im Bereich der Front- und Heckscheibe beseitigt. Da es mittlerweile sehr gute Blechteile aus dem Hause AMD gibt wurden die hinteren Seitenteile und das Heckscheibenpaneel getauscht. Die Karosse wurde vertärkt mit Subframeconnectors.

Dem Motor wurde nach über 10 Jahren, etlichen Kilometern auf der Strasse und dem Strip eine Generalüberholung spendiert. Bis auf eine abgelaufene Nocke für die Spritpumpe, entsprechender Verschleiß der Ölpumpe und Kipphebelwellen war aber alles OK. Die Alukipphebel wurden gegen eine Edelstahl-Version getauscht und der anschließende Lauf auf dem Leistungsprüfstand brachten wieder ein paar Mehr-PS auf das Datenblatt.

Im Innenraum wurden wieder originale und neu aufgepolsterte Sitze installiert, die ursprünglich vorhandene Konsole kam wieder zum Einsatz und die zusätzlichen Instrumente wurden im einheitlichen Design neu angeordnet.

Nach Dreieinhalb Jahren Bauzeit steht sie wieder da, fast wie am ersten Tag. Die Farbe ist zwar nicht die Selbe wie damals als sie im Oktober 1967 als eine der Ersten im komplett neuen Design vom Band lief, aber in Verbindung mit der Beklebung im Dick Landy Style (Landy’s Bruder fuhr damals einen 68er Coronet RT), passt es zu Ihrer Geschichte. Build for Road and Track, seid über 50 Jahren aktiv und kein bischen müde geworden. So schaffte Sie die viertel Meile nach 9 Jahren Abstinenz 2016 in Hockenheim auf Anhieb (und trotz Wheelspin) in 12,9 Sek.

wer mehr sehen möchte: http://badzracing.com/

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1968 Dodge Coronet RT Landy

Verbaute Teile

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Wie sich das Mopar-Projekt entwickelt hat

11.02.2010 | Werkstatt

1968 Coronet R/T 440 4speed Landy Motor-refresch

Nach 10 Jahren intensiven Gebrauchs hatte sich die Nocke an der Nockenwelle verabschiedet die für die Betätiung der Benzinpumpe zuständig ist. Da eh gerade Winter war haben wir dann beschloßen [...]

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